Zielgruppe – Ziele

Das BTZ im bfz München richtet sich in erster Linie an Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung und/oder einer Autismus-Spektrum-Störung ohne Arbeit sind und die nur mit Hilfe einer beruflichen und psychosozialen Förderung eingegliedert werden können. Arbeitserfahrungen oder eine berufliche Ausbildung sind von Vorteil für die Prognose, aber nicht Bedingung für die Aufnahme. Die Phase der medizinischen Rehabilitation sollte vor Beginn des beruflichen Trainings abgeschlossen sein. 


Aufgenommen werden können Menschen mit folgenden Erkrankungen:

  • Schizophrenien
  • affektiven Störungen
  • Angststörungen
  • psychosomatischen Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Autismus-Spektrums-Störung

Oft spielen bei den Teilnehmenden im BTZ im bfz München auch nicht genau klassifizierte psychische Störungen eine Rolle, die gerade in Bezug auf die Arbeitswelt häufig auftreten, z.B. das Burnout-Syndrom und individuelle Beeinträchtigungen durch Mobbing.
 

Nicht aufgenommen werden Menschen mit

  • geistiger Behinderung
  • schwerer Lernbehinderung
  • schwerwiegender hirnorganischer Schädigung
  • schwerer Sinnesschädigung (blinde oder gehörlose Menschen)
  • aktiver Suchterkrankung

da sie andere Leistungen benötigen.

Entscheidend für die Aufnahme ist jedoch nicht ausschließlich die Art der psychischen Beeinträchtigung, sondern die fachliche Einschätzung, dass die im BTZ angebotene Hilfestellung für die berufliche Rehabilitation erfolgversprechend ist und die gemeinsamen Informations- und Beratungsgespräche im BTZ des bfz München.


Das Ziel des Beruflichen Trainings ist in erster Linie die Wiedereingliederung der Teilnehmenden auf dem ersten Arbeitsmarkt. Stellt sich im Rahmen der Arbeitsanamnese bzw. im Verlauf der Trainings heraus, dass die Teilnehmenden aufgrund ihrer Erkrankung/Einschränkungen der Belastung des normalen beruflichen Alltags nicht gewachsen sind, werden Alternativen erarbeitet.

Falls die vorhandene berufliche Qualifizierung der Teilnehmenden für einen Arbeitsplatz nicht ausreichend erscheint, kann im Einzelfall in Absprache mit dem Leistungsträger z.B. eine Umschulung bzw. eine Anpassungsqualifizierung im Anschluss an das BTZ angestrebt werden.

 

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