Struktur und Ablauf der Leistungen

Der Ablauf im BTZ Radolfzell gliedert sich in vier Phasen:

  • Orientierung
  • Qualifizierung
  • Integration
  • Nachbetreuung

In der Orientierungsphase (Dauer 3 Monate) stehen die Klärung der Arbeitsvergangenheit, der Aufbau von Grundarbeitsfertigkeiten und die Entwicklung der Schlüsselqualifikationen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Ziel dieser Phase ist nicht die Vermittlung fachtheoretischer oder fachpraktischer Kenntnisse.

Die Qualifizierungsphase (Dauer 5 Monate) dient der Einübung fachtheoretischer Kenntnisse und fachpraktischer Fertigkeiten, der Steigerung der individuellen Belastbarkeit sowie der gezielten Einübung der Arbeitnehmerrolle

Die Integrationsphase (Dauer 3 Monate) hat das Ziel der Arbeitsaufnahme auf dem ersten Arbeitsmarkt bzw. die Aufnahme einer geschützten oder teilgeschützten Tätigkeit.

Im Einzelfall kann auch die Teilnahme an weiterführenden Bildungsangeboten als Ziel angesehen werden.


Im Anschluss ist die Stabilisierung im Arbeitsverhältnis bzw. in betrieblicher Ausbildung begleitet.

Krisen- und Konfliktmanagement sowie Begleitung des Arbeitgebers/Arbeitnehmers bzw. Auszubildenden und die Unterstützung bei weiteren Integrationsaktivitäten sind möglich.

Wichtiges Prinzip im Ablauf des BTZ ist das Individualprinzip. Das heißt: Individuelle Eintrittstermine für die Teilnehmer, individuelle Berufswegorientierung und -planung, individuell gestaltete Lernanforderungen, Eingehen auf die besondere sozialpsychologische Situation jedes Teilnehmers, Individualschulung teilweise in der fachtheoretischen, überwiegend in der fachpraktischen Qualifizierung. Damit gewährt das im Ansatz möglichst realistisch gestaltete Arbeitsmilieu im BTZ Radolfzell notwendige Freiräume für die berufliche und persönliche Entwicklung der psychisch vorbelasteten Menschen.


Zu Beginn werden die potentiellen Teilnehmer zu einem Informationsgespräch und einer Besichtigung in das BTZ Radolfzell eingeladen.
Die Aufnahme erfolgt, wenn alle beteiligten Seiten (Klient, Träger, BTZ) sich eine erfolgversprechende Zusammenarbeit vorstellen können.


In der Orientierungsphase (Dauer 3 Monate) stehen die Klärung der Arbeitsvergangenheit, der Aufbau von Grundarbeitsfertigkeiten und die Entwicklung der Schlüsselqualifikationen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Ziel dieser Phase ist nicht die Vermittlung fachtheoretischer oder fachpraktischer Kenntnisse.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auch hier beim Aufbau von Grundarbeitsfertigkeiten und bei der Entwicklung von Schlüsselqualifikationen.

Ausgewählte externe Trainingsbetriebe im ITB bieten in der Qualifizierungsphase die Möglichkeit, notwendige Teilfeld- und Schlüsselqualifikationen unter realitätsnahen betrieblichen Bedingungen zu trainieren. Die Trainingsmitarbeitenden haben die Möglichkeit, die soziale Rolle als Arbeitnehmer in der betrieblichen Praxis zu stabilisieren. Während des externen Trainings ist es notwendig, eine der Art und Schwere der Einschränkung angemessene Begleitung und Betreuung durch die Mitarbeiter des BTZ auch am Arbeitsplatz sicherzustellen. Dabei wird vor Ort die Beratung des externen Trainingsplatzgebers gewährleistet. Die Teilnehmer sind während des gesamten Verlaufs an individuell abgestimmten Terminen tageweise zur psychosozialen, fachtheoretischen und ggf. fachpraktischen Arbeit im BTZ.

 

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