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Wie das BTZ München Teilnehmende fit für den Einsatz von KI-Anwendungen macht

Künstliche Intelligenz (KI) verändert Berufsbilder, Arbeitsprozesse und Erwartungen am Arbeitsmarkt in rasantem Tempo. Um unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestmöglich auf diese Entwicklungen vorzubereiten, integriert das BTZ München moderne KI-Werkzeuge und praxisnahe Trainingsmethoden in den Qualifizierungsalltag. Dabei legen wir großen Wert auf einen verantwortungsvollen, reflektierten und zielgerichteten Umgang mit intelligenten Assistenzsystemen.

Eine Frau steht vor einem Bild mit einem stilisierten Kopf in dem AI steht und der von andern Symbolen wie Gehirn und Lupe umgeben ist. Vor ihr sitzt eine Gruppe von vier Personen auf Stühlen und hört ihr zu.

Praxisnaher Einstieg in Tools und Chatbots

Zu Beginn der KI-Schulung lernen die Teilnehmenden gängige KI-Tools und Chatbots kennen: Wie funktionieren sie? Wofür lassen sie sich nutzen? Und welche Möglichkeiten bieten diese im beruflichen Kontext?
In praktischen Übungen testen die Teilnehmenden verschiedene Anwendungen selbst aus, erstellen Texte, werten Informationen aus oder automatisieren kleine Arbeitsschritte. Der direkte Praxisbezug hilft dabei, Berührungsängste abzubauen und Sicherheit im Umgang mit KI zu gewinnen.

Zielgerichtetes Prompting und fortgeschrittene Techniken

Ein zentraler Baustein der Schulung ist das sogenannte „Prompting“ – also die Fähigkeit, KI-Systeme durch klare, strukturierte und zielgerichtete Eingaben zu steuern.
Wir vermitteln dabei:

  • wie man präzise und effektive Prompts formuliert,
  • welche Rolle Struktur, Kontext und Rollenbeschreibungen spielen,
  • und wie fortgeschrittene Methoden (zum Beispiel Chain of Thought, Iterationstechniken, Beispiel-Prompts) die Ergebnisqualität deutlich verbessern.

So lernen die Teilnehmenden nicht nur die Werkzeuge kennen, sondern vor allem, wie man diese zielgerichtet einsetzt.

Kritische Bewertungskriterien für KI-Ergebnisse

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bewertung von KI-Antworten. Denn nicht jede Ausgabe ist korrekt, vollständig oder sinnvoll einsetzbar.
Gemeinsam analysieren wir:

  • Plausibilität und fachliche Richtigkeit,
  • mögliche Verzerrungen (Bias),
  • Quellenqualität,
  • stilistische und formale Anforderungen,
  • sowie Grenzen der Technologie.

So entwickeln die Teilnehmenden ein Bewusstsein dafür, wie KI als Unterstützung funktioniert, aber auch, wo menschliche Einschätzung unverzichtbar bleibt.

Praxisnahe Anwendungsszenarien im BTZ München

Im letzten Abschnitt des Trainings wenden die Teilnehmenden ihr Wissen direkt an – in konkreten beruflichen Situationen. Drei Bereiche stehen dabei besonders im Mittelpunkt:

  • Unterstützung im Bewerbungsprozess, zum Beispiel zur Analyse von Bewerbungsunterlagen oder zur Formulierung von Anschreiben
  • KI im Arbeitsalltag – besonders in Verwaltungsprozessen, zum Beispiel für die Erstellung von Vorlagen, Tabellen oder E-Mails oder auch die Strukturierung und Vereinfachung administrativer Abläufe
  • KI-Unterstütztes Lernen und Arbeitsmethodik, beispielsweise im Planen von Aufgaben und Arbeitsaufträgen oder beim Entwickeln individueller Lernstrategien. 

Fazit

Das BTZ München bereitet seine Teilnehmenden umfassend auf die digitale Zukunft vor. Mit einer Kombination aus praktischem Training, kritischer Reflexion, rechtlicher Sensibilität und konkreten Anwendungsszenarien schaffen wir eine moderne Lernumgebung, die die Chancen von KI sinnvoll nutzt und gleichzeitig deren Risiken bewusst berücksichtigt.

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